ProjektRaum

3. Grundprinzip: Projektanalyse


Jedes Projekt befindet sich in einem ProjektRaum. Um den ProjektRaum zu kennen, muss dieser analysiert werden. Der ProjektRaum und das Projekt stehen in einer ständigen Wechselbeziehung. Auf Basis der Analyse können geeignete Maßnahmen und Strategien zur Steuerung der Wechselbeziehungen erarbeitet werden.

Zur ProjektRaum-Analyse gehören: 1.) Die Stakeholderanalyse, 2.) die Umfeldanalyse, 3.) die Risikoanalyse und 4.) die Projekt-Chancen-Analyse. Die gegenseitige Beeinflussung von Projekt, Umfeld und Stakeholder, sowie die Fähigkeit mit diesen Wechselbeziehungen umzugehen, bestimmen maßgeblich den Projekterfolg.

Deshalb sollte die Stakeholderanalyse zum Projektbeginn durchgeführt werden. Es ist wichtig, die Stakeholder zu identifizieren, den Grad ihrer Betroffenheit durch das Projekt festzustellen und ihre Einstellung zum Projekt zu kennen. Anhand dieser Informationen können Maßnahmen verabschiedet werden, die Stakeholder einzubinden und als „Unterstützer des Projektes“ zu gewinnen. Neben der Stakeholderanalyse liefert die Umfeldanalyse wichtige Erkenntnisse, wie Projekt und Umfeld in Wechselwirkung stehen.

Projekte unterliegen Risiken und bieten auch Chancen. Die Projektrisiken zu kennen, zu bewerten, zu klassifizieren und entsprechende Maßnahmen zu deren Vermeidung schon vor dem Projektstart zu planen, ist ein wichtiger Baustein des Projekterfolgs. Neben den Risiken muss man auch die Chancen eines Projektes erkennen, damit daraus ein „Mehrwert“ z.B. für den Kunden, das Unternehmen, etc. generiert werden kann. Ohne einen Mehrwert für die wichtigen Stakeholder gäbe es auch nicht „dieses Projekt“. Denn: „Jedes Projekt ist einmalig!“